Halteverbot, Ummeldung & Nachbarn (3)
Umzug - der eigentliche Umzug - Teil 3
Wenn alles gut organisiert und vorbereitet ist, dann artet es am Tag des Umzuges nicht in Stress aus. Ein Umzugsunternehmen kümmert sich auch um die Einrichtung einer Halteverbotszone, so dass der Umzugswagen dann auch bis vor den Hauseingang fahren kann. Das eigenmächtige Aufstellen eines Schildes kann zu großen Problemen führen, da es einen Eingriff in den Straßenverkehr bedeutet. Eine Halteverbotszone muss immer rechtzeitig bei der Stadt beantragt werden, damit sich die Anwohner auch darauf einstellen können. Wenn man ein Unternehmen mit dem Umzug beauftragt hat, muss man sich um nichts kümmern, und kann sich entweder um die Einrichtung der neuen Wohnung kümmern, oder auch ganz normal seiner Arbeit nachgehen.
Wenn man beim Umzug mithilft oder zumindest anwesend ist, sollte man immer das Handy dabei haben. So kann man sich jederzeit mit dem Fahrer des LKWs absprechen, oder kurzfristig Hilfe organisieren, falls es zu unvorhergesehenen Problemen kommt. Wenn man die Umzugskartons ordentlich beschriftet hat, können diese gleich in den entsprechenden Räumen untergebracht werden. Das erleichtert das Auspacken und das Einräumen ganz enorm. Falls man berufstätig ist, und für den Umzug keinen Urlaub bekommen kann, sollte der Umzug möglichst am Ende der Woche erfolgen, so dass man dann am Wochenende genug Zeit hat, die Wohnung einzurichten. Es ist sehr anstrengend, wenn man dann nach Feierabend noch anfangen muss, die Kartons auszupacken.
Auf jeden Fall sollte man in der neuen Wohnung bereits Lichtquellen angebracht haben, damit der Umzug nicht verzögert wird, weil am Abend die Dunkelheit einbricht, und man nichts mehr sehen kann. Beim Umzug sollte man außerdem immer etwas Bargeld bereithalten, so dass man im Notfall schnell etwas besorgen kann.
Nach dem Umzug muss die Anmeldung bei der Gemeinde innerhalb einer Woche erfolgen. Auch an die anderen Ummeldungen sollte man denken, am besten sollte man sich eine Liste machen, damit man nichts vergisst. Im Internet findet man auch hilftreiche Checklisten, wo man dann abhaken kann, was man bereits erledigt hat. Wenn Kinder mit umziehen, und dann in einen neuen Kindergarten oder eine neue Schule wechseln müssen, sollte der Umzug wenn möglich in den Ferien über die Bühne gehen. Für Kinder ist es sehr schwer, wenn sie mitten im Schuljahr aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen werden, und dann sofort in eine neue Schule gehen müssen. Besser ist es, wenn die Kinder nach dem Umzug erstmal Zeit haben, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen, und erste Kontakte zu knüpfen.
Es ist sehr hilfreich, wenn man sich gleich um einen guten Kontakt zu den Nachbarn bemüht, denn das kann den Einstieg ganz enorm erleichtern. Dann hat man vor Ort einen Ansprechpartner, der sich gut auskennt, und der weiß, an wen man sich bei Problemen wenden kann. Deshalb sollte man sich nach dem Umzug bei den Nachbarn persönlich vorstellen, eventuell kann man auch zu einer Einweihungsparty einladen. Wenn Haustiere mit umziehen, muss man sie ganz behutsam an die neue Umgebung gewöhnen. Auch beim Umzug sollte man die Tiere nicht unnötigem Stress aussetzen, und sie eventuell so lange bei Bekannten unterbringen. In der neuen Wohnung sollte dann bereits alles fertig eingerichtet sein, wenn das Tier seine neue Umgebung kennenlernt. Wenn man sich vorab gut informiert, Helfer organisiert, und den Umzug optimal vorbereitet, wird der Start in ein neues Leben völlig problemlos verlaufen.
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