Berlin-Weißensee

Der Berliner Ortsteil Weißensee gehört zum Bezirk Pankow und hat rund 45.000 Einwohner. Seinen Namen hat das Gebiet vom Weißen See, welcher mit rund 10 Metern der tiefste See Berlins ist. Seit dem Jahr 1912 gibt es hier ein Strandbad, welches auch heute noch gerne genutzt wird. Der Weiße See wird von einem schönen Park mit Rundweg umgeben.
Es gibt ein Tiergehege mit Damwild, einige Spielplätze, ein Planschbecken, ein Schönes Restaurant mit Terrasse, eine Freilichtbühne, einen Bootsverleih und einen wunderschönen Rosengarten. Für Sehbehinderte gibt es einen abgegrenzten Bereich, in dem extra Handläufe angebracht wurden. Weißensee ist in mehrere Viertel unterteilt. Im so genannten Komponistenviertel sind alle Namen nach großen Komponisten benannt, hier gibt es überwiegend Mehrfamilienhäuser. Im Gründerviertel gibt es viele Gewerbebetriebe, deren Betreiber auch direkt dort wohnen können. Das Gebiet am Kreuzpfuhl heißt Munizipialviertel und entstand am Anfang des 20. Jahrhunderts.
Anfang der 20er Jahre wurde in Weißensee noch mehr Wohnraum benötigt, so dass ab dem Jahr 1925 die Taut-Siedlung in der Buschstraße entstand. Vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg wurden viele neue Wohnungen benötigt, so dass ab 1950 ein regelrechter Bauboom ausbrach. Am Hamburger Platz entstand 1959 ein Wohngebiet, in der Else-Jahn-Straße im Jahr 1967, und im Jahr 1975 wurde in der Falkenberger Straße gebaut. Nach der Wende entstand dann das Wohngebiet Karow Nord, welches Platz für rund 20.000 Menschen bietet.
Jedes Jahr am Ende des Sommers wird das traditionelle Blumenfest in Berlin-Weißensee gefeiert, welches es schon seit 1963 gibt. Sehenswert ist die Bethanienkirche, die zwischen 1900 und 1902 errichtet wurde. Am Caligari-Platz befindet sich die Brotfabrik, ein Kunst- und Kulturzentrum, welches eine Galerie, eine Kneipe, eine Bühne und ein Kino beherbergt.






