Berlin-Marzahn
Berlin-Marzahn bildet zusammen mit Hellersdorf einen Bezirk in Berlin. In Marzahn leben rund 100.000 Menschen, und der Stadtteil war bis zur Wiedervereinigung Teil von Ost-Berlin. In DDR-Zeiten wurde Marzahn zu einer Großsiedlung mit zahlreichen Plattenbauten. Seit der Wende wurde viel in den Berliner Stadtteil investiert, um ihn für die Einwohner attraktiver zu gestalten. Im Jahr 1987 wurde der Erholungspark Marzahn eröffnet, im Jahr 1991 wurde der Park dann umgestaltet. Es wurden neue Spiel- und Liegewiesen angelegt und neue Spielplätze entstanden. Für die Anwohner sollte ein Erholungs- und Freizeitpark geschaffen werden, der für Abwechslung im oft tristen Alltag der Plattenbausiedlungen sorgen sollte. Im Jahr 2000 wurden im Erholungspark Marzahn mehrere Themengärten eröffnet, welche Gärten aus verschiedenen Ländern präsentieren sollten. Diese Gärten der Welt brachten viele Besucher nach Marzahn, und der Chinesische Garten wurde sogar als drittschönste Parkanlage in Deutschland ausgezeichnet. Der Park wartet außerdem mit insgesamt 14 Brunnen, einem Rhododendronhain und einem Blumentheater auf.
Im Jahr 1994 wurde in Berlin-Marzahn die so genannte Pyramide errichtet, ein 100 Meter hohes Gebäude mit außergewöhnlicher Architektur. Eine Lichtuhr an der Außenfassade des Hochhauses ist gleichzeitig die größte Uhr Europas. Das Eastgate ist das drittgrößte Kaufhaus in Berlin und wurde im Jahr 2005 eröffnet. Es beherbergt zahlreiche Geschäfte und Restaurants und wird auch für viele Veranstaltungen genutzt. Die so genannte Marzahner Promenade stellt das Zentrum des Stadtteils dar. An dieser Straße haben sich zahlreiche Geschäfte angesiedelt, so dass hier eine Einkaufsstraße entstanden ist. Seit dem Jahr 1984 gibt es das Freizeitforum, das einen Festsaal, eine Sporthalle, Tagungsräume, eine Bühne, ein Hallenbad und eine Bibliothek beherbergt. Es wird für viele kulturelle Veranstaltungen genutzt und bietet vor allem Kindern und Jugendlichen zahlreiche Unterhaltungs- und Freizeitmöglichkeiten. Seit 1999 existiert in Berlin-Marzahn auch das Freizeitzentrum „Le Prom“. Hier gibt es eine Bowlinganlage, ein Multiplexkino, ein Sonnenstudio, ein Fitnesscenter, eine Diskothek und einige Restaurants.
In der Kunsthalle „Galerie M“ gibt es immer wieder wechselnde Ausstellungen. In Marzahn hat man mit dem Rückbau der alten Plattenbauten begonnen. Im Norteil des Bezirkes wurden Plattenbauten mit 11 Stockwerken in kleinere Häuser im mediterranem Stil umgebaut. In den letzten Jahren wurde viel unternommen, um den Stadtteil aufzuwerten und ihn in ein attraktives Wohngebiet zu verwandeln.






