Berlin-Grunewald
Berlin-Grunewald gehört zum Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und erhielt seinen Namen vom gleichnamigen Waldgebiet. Der Ortsteil Grunewald hat rund 12.000 Einwohner und zählt zu den teureren Wohnvierteln der Stadt. In Grunewald leben einige Promis, darunter Jeanette Biedermann, Johannes Heesters, Hugo-Egon Balder, Helmut Kohl und Joschka Fischer.
Auch bereits verstorbene Persönlichkeiten wie Hildegard Knef, Dietrich Bonhoeffer, Gerhart Hauptmann, Heinrich Himmler, Harald Juhnke, Brigitte Mira. Max Planck, Romy Schneidet und Grethe Weiser verbrachten einen Teil ihres Lebens in Berlin-Grunewald. In Grunewald befinden sich außerdem die Botschaften von Saudi-Arabien, Luxemburg, Afghanistan, Katar, Kuwait, Laos, Mazedonien, Polen und Serbien, sowie die Residenz des britischen Botschafters.
Der 36 Meter hohe Grunewaldturm ist inzwischen für die Öffentlichkeit gesperrt wurden, weil er einige Sicherheitsmängel aufwies. Von dem Turm auf dem Karlsberg hatte man früher einen tollen Ausblick über die Gegend. In Grunewald gibt es einen natürlichen See, den Halensee, sowie vier künstlich angelegte Seen. Die Hauptdurchgangsstraße des Viertels ist die Königsallee. Direkt an das Villenviertel schließt der weltberühmte Kurfürstendamm an, so dass Grunewald vor allem bei Prominenten und den reichen Berlinern sehr beliebt ist.
Das ehemalige Waldgebiet war sehr sumpfig und wurde Ende des 19. Jahrhunderts trocken gelegt, um es anschließend zu bebauen. Durch diese Maßnahmen entstanden die vier künstlichen Seen in Grunewald. Viele Häuser und Gartenanlagen in diesem Gebiet sind als Baudenkmäler geschützt. Besonders beeindruckend sind die Villa Harteneck aus dem Jahr 1910 und die Villa Konschewski aus dem Jahr 1923.
Das Schlosshotel im Grunewald wurde im Jahr 1911 erbaut und gehört zu den nobelsten Hotels in Berlin. Hier hatte während der Fußballweltmeisterschaft 2006 die deutsche Nationalmannschaft ihr Quartier. Am Grunewalder Bahnhof befindet sich das Mahnmal „Gleis 17“, welches an die Deportation von Juden in die Konzentrationslager erinnern soll. Das Moorgebiet Hundekehlefenn ist ein Naturschutzgebiet in Grunewald. Sehenswert ist vor allem das historische Forsthaus aus dem Jahr 1923.






